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Chronik
Fahrzeuge und Löschgeräte

Mit der primitivsten Löschausrüdtung (Ledereimer und Einreißhaken) mussten sich die Männer der ersten Stunde bis zur Jahrhundertwende behelfen. Erst 1901 konnte von der Firma Paul Ludwig in Bayreuth eine Handdruckspritze erworben werden. Über deren Zuverlässigkeit liegt der Wehr ein Schreiben des damaligen Schriftführers vor, datiert vom 5.Oktober 1901. Diese Handruckspritze war bis zum Jahr 1951 in Thannberg im Einsatz, wurde dann aber vom damaligen Kommandanten und Vorstand für 200 DM verschleudert. Zwar wurde bereits 1932 von der Freiwilligen Feuerwehr Thannberg Antrag auf Ankauf einer Motorspritze gestellt, vom damaligen Bezirksamt Grafenau aber mangels Kreditwürdigkeit der Gemeinde Thurmansbang abgelehnt.
Im Januar 1951 endlich wird von der Gemeinde Thurmansbang der Kauf einer TS 4 beschlossen und im Oktober 1951 an die Feuerwehr Thannberg ausgeliefert.
1960 erneut ein Schritt nach vorn. Die Gemeinde erwirbt für die Feuerwehr einen Einachsanhänger mit eingeschobener Motorspritze TS 8/8, Typenbezeichnung TSA.
1972 entschloss sich die Gemeinde das gebrauchte LF 8 der Feuerwehr Sandbach zu erwerben. Die Feuerwehr Thannberg erwog den Einbau eines BOS Funkgerätes b7, was aber auf Ablehnung des Kreisbrandrates Dobler und des zuständigen Landesamtes für Brand- und Katastrophenschutzes stieß. Dank der Hilfe der Gemeinde Thurmansbang und des Bürgermeisters Heinz Helmö wurde das Funkgerät angekauft und eingebaut.
Im Dezember 1984 konnte dann das derzeitige LF 8 II im Werk IVECO abgeholt werden.
1997 wurde von der Feuerwehr Thannberg ein VW Hochdachfahrzeug angekauft und mit Eigenmitteln zu einem typgerechten Mehrzweckfahrzeug (MZF) umgebaut.
Die alte TS 8/8 wurde immer unzuverlässiger und wurde daher im August 2000 ausgemustert und, wiederum mit erheblichen finanziellem Zuschuss des Feuerwehrvereins, durch eine neue TS 8/8 der Firma Ziegler ersetzt.

LF8

LF 8 II

MZF

MZF

TS 8

Ziegler Ultraleicht Zweitakter